Ausstellung „Kleider machen Menschen“

Helen Levine, Mariel Mergard und Maria Renee Morales (v.l.n.r.) bei der Eröffnung der Ausstellung in den Fenstern des Café Fam. Foto: Clean Clothes Campaign Münster.

Wir sind sehr glücklich erzählen zu können, dass wir zum Start der Fashion Revolution Week 2021 am 19. April auch erstmalig unsere eigens konzipierte Ausstellung mit dem Titel „Kleider machen Menschen“ eröffnen durften.

Da wir überwiegend auf Social Media präsent sind – was in diesen Zeiten sehr praktisch ist – aber dort natürlich nur ein bestimmtes Publikum erreichen, haben wir fleißig an einer weiteren Möglichkeit gearbeitet mehr Menschen auf die Problematiken der Textilen Wertschöpfungskette aufmerksam zu machen. Die Planung für die Ausstellung hat nach der letzten Fashion Revolution Week 2020 begonnen. Wir hatten gehofft sie im April irgendwo „drinnen“ zeigen zu können, was aber aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation nicht vertretbar und möglich ist.

Umso glücklicher sind wir, dass wir die Gelegenheit bekommen haben die Ausstellung dennoch in Form einer Schaufensterausstellung in den Fenstern des Café Fam auf der Frauenstraße in Münster zeigen zu können.

Zur Eröffnung der Ausstellung in der Frauenstraße am 19.04. kam auch eine Journalistin der Westfälischen Nachrichten. Der Artikel kann hier nachgelesen werden.

Was zeigt die Ausstellung?

Die Ausstellung behandelt in sechs Rahmen verschiedene Aspekte der globalen Textilindustrie. So geht es unter anderem um die Arbeitsbedingungen, die Verwendung natürlicher Ressourcen, was in der Politik passiert und was Mensch selbst tun kann. Dabei werden passend zum Titel „Kleider machen Menschen“ diese 6 Fragen thematisiert:

1. Auf welchem Weg?
2. Unter welchen Bedingungen?
3. Zu welchem Preis?
4. Mit welchen Ressourcen?
5. Was passiert?
6. Was kann Mensch tun?

Zusätzlich zu den Rahmen gibt es noch zwei Klemmbretter die von aktuellen politischen Aktionen berichten. Über QR-Codes kann man hier direkt politisch aktiv werden und über die Website der Kampagne für saubere Kleidung Deutschland, mehr zur Arbeit des deutschlandweiten Vereins erfahren.

Die Rahmen sind aus Holz, der thematische Inhalt ist auf Transparentpapier gedruckt und hinter einem Plexiglas zu sehen. Auf die Rückseite des Rahmens sind alte Kleidungsstücke gespannt. Die Konturen, Nähte, Falten und Schatten kann man durch die Scheibe erahnen ohne, dass der Inhalt des Drucks dadurch unleserlich wird. Die Ausstellung ist nicht nur für das Schaufenster gemacht, sondern auch für Events und Austellungsorte, wo die Rahmen von beiden Seiten betrachtet werden können.

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